Durch ein Rütteln an meiner Schulter
wurde ich schlagartig wach. Ich guckte entsetzt meine Sitznachbarin
an, welche mich nun auch erschrocken anstarrte. „Entschuldige das
ich dich geweckt habe, aber wir sind gelandet“, sagte sie und ihr
Blick war nun amüsiert. „Oh, vielen Dank. Habe ich wirklich 12
Stunden lang geschlafen?“, „Ja“, sagte sie mit einem Lächeln,
dann stand sie auf und verließ das Flugzeug. Nun stellte ich
erschrocken fest, dass ich die letzte im Flugzeug war. Ich stand auf,
packte meine Sachen und stieg aus. Das Wetter war sehr schön und es
war warm, weshalb ich meine Jacke auszog. Dann ging ich zum
Gepäckband und wartete, wie viele andere Menschen, auf mein Gepäck.
Mit einem hellem Piepton und einer rot blinkenden Lampe, begann das
Gepäckband sich fortzubewegen. Mein Koffer war der dritte. Ich nahm
ihn und ging aus dem Flughafen raus, um mit ein Taxi zu suchen.
An einem großen Taxistand fand ich
schließlich eins. Der Taxifahrer wirkte nett und er verstaute meinen
Koffer im Kofferraum. „Wo geht es hin?“, fragte er nachdem ich
eingestiegen war und ich antwortete: „Nach Eperbridge, Kasselstraße
4.“ Er fuhr los und ich lehnte mich in dem weichen Polster zurück.
Ich starrte aus dem Fenster. Asien ist so schön...
Nach einer Stunde kamen wir an. Ich
bezahlte den Mann und er stellte meinen Koffer neben mich ab. Danach
stieg er wieder ins Taxi und fuhr fort. Vor mir war ein kleiner
Bungalow. Von außen wirkte er freundlich und einladend. In dem Brief
war der Schlüssel, mit dem ich die Tür öffnete. Der Bungalow hatte
ein Bad, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer mit einer Küchenecke.
Alles wirkte freundlich und genau wie für mich gemacht. Ich packte
meine Sachen aus und machte mich fürs Bett fertig, denn es war ja
schließlich schon 23:30 Uhr. Nachdem ich mit duschen, Zähne putzen
und umziehen fertig war, ließ ich mich ins große weiche Bett
fallen. Alles ist so traumhaft hier, wie wohl mein Job wird?,
dachte ich und versank ins Reich der Träume.
Um 11 Uhr wachte ich ausgeschlafen auf
und ging in die Küche. Ich stellte zufrieden fest das der
Kühlschrank gut gefüllt war und machte mir Spiegeleier. Nachdem ich
gegessen und abgeräumt hatte, klingelte es an der Tür. Ich öffnete
sie und vor mir stand eine junge Frau mit schwarzen Haaren, welche zu
einem Zopf gebunden waren. Ich schätzte sie um die 20.
„Hallo, du musst Scarlett sein!“,
begrüßte sie mich und reichte mir die Hand. „Ja, und sie müssen
Laura sein“, sagte ich höflich und erwiderte den Handdruck..
„Genau so ist es. Bist du fertig? Dann würde ich dir gerne deine
Ausrüstung zeigen“, ich nickte und folgte ihr nach draußen. Neben
dem Bungalow war eine kleine Garage, welche ich gestern Abend nicht
sah, da es zu dunkel war. Laura zog an einem Seil, das am Rand
befestigt war, und das Tor öffnete sich mit einem lautem Quietschen.
Zu sehen bekamen wir einen etwas älteren, tarnfarbenden Safari-Jeep
mit einem ausfahrbarem Dach. Auch wenn er etwas älter war, war ich
begeistert. Perfekt für diese Mission!
Laura
wartete ruhig bis ich den Jeep ein paar mal umrundet hatte, und ging
dann zu dem Kofferraum. Dort lagen zwei Waffen mit Munition und ein
Verbandskasten. „Dieses hier“, sie hob das längere Gewehr von
beiden hoch „ist das Betäubungsgewehr. Falls ein Tier verletzt
ist, betäube es und bring es zur Tierpension, dort sind Ärzte
welche ihm helfen können. Dieses hier“, sie zeigte auf die
kleinere Waffe „ist um Wilderer zu verscheuchen. Schieß einfach in
die Luft, es sind alles meistens Feiglinge, wenn nicht, schieß ihnen
ins Bein.“
Ich nickte und sie zog ein Handy und einen Ausweis aus ihrer Tasche. „Auf dem Handy sind alle wichtigen Nummern gespeichert, meine auch, falls du Fragen hast. Und der hier ist dein Tierschützerausweis, falls du wirklich jemanden anschießt, der ein Tier jagt oder eins fangen will, bist du dazu berechtigt“, sagte sie und hielt mir die Gegenstände hin. Ich nahm diese an und sie fuhr fort: „Deine Aufgabe ist es ab und zu hier durch die Gegend zufahren, du hast auch ein Navi damit du dich nicht verfährst, und ein bisschen die Gegend abzuchecken. Aber pass auf, es gibt auch ein paar gefährliche Tiere hier in der Gegend, unterschätze sie nie. Wenn du nichts zu tun hast, kannst du auch zur Pension kommen, die übrigens auch in deinem Navi eingespeichert ist, und ein bisschen bei den Tieren helfen. Das wäre auch alles. Und wenn du Unterstützung brauchst, ruf mich an und wir helfen dir.“
Sie verabschiedete sich, wünschte mir viel Glück und verschwand. Okay. Alles verstanden. Am besten ich fahre erst mal ein bisschen rum und erkunde die Gegend, dachte ich, schloss die Haustür ab und fuhr mit dem Jeep auf die Straße. Eperbridge war eine Sackgasse, weshalb ich erst mal die ganze Zeit geradeaus fuhr. Nach ca. 6 Kilometern fing der Jeep an zu stocken und plötzlich hörte ich einen Knall. Der Jeep rollte noch aus und blieb dann stehen. Er ließ sich nicht mehr starten und so stieg ich aus und öffnete die Motorhaube. Mir kam viel Rauch entgegen, dem ich schnell auswich um ihn nicht einzuatmen, und ich blickte verzweifelt hinein. In einem Notfall hatte ich doch alle wichtigen Handynummern eingespeichert, erinnerte ich mich und zog mein Handy aus der Tasche. Ich guckte unter Kontakten und fand eine Nummer mit dem Namen „Lucien's Mechanik“.
Ich nickte und sie zog ein Handy und einen Ausweis aus ihrer Tasche. „Auf dem Handy sind alle wichtigen Nummern gespeichert, meine auch, falls du Fragen hast. Und der hier ist dein Tierschützerausweis, falls du wirklich jemanden anschießt, der ein Tier jagt oder eins fangen will, bist du dazu berechtigt“, sagte sie und hielt mir die Gegenstände hin. Ich nahm diese an und sie fuhr fort: „Deine Aufgabe ist es ab und zu hier durch die Gegend zufahren, du hast auch ein Navi damit du dich nicht verfährst, und ein bisschen die Gegend abzuchecken. Aber pass auf, es gibt auch ein paar gefährliche Tiere hier in der Gegend, unterschätze sie nie. Wenn du nichts zu tun hast, kannst du auch zur Pension kommen, die übrigens auch in deinem Navi eingespeichert ist, und ein bisschen bei den Tieren helfen. Das wäre auch alles. Und wenn du Unterstützung brauchst, ruf mich an und wir helfen dir.“
Sie verabschiedete sich, wünschte mir viel Glück und verschwand. Okay. Alles verstanden. Am besten ich fahre erst mal ein bisschen rum und erkunde die Gegend, dachte ich, schloss die Haustür ab und fuhr mit dem Jeep auf die Straße. Eperbridge war eine Sackgasse, weshalb ich erst mal die ganze Zeit geradeaus fuhr. Nach ca. 6 Kilometern fing der Jeep an zu stocken und plötzlich hörte ich einen Knall. Der Jeep rollte noch aus und blieb dann stehen. Er ließ sich nicht mehr starten und so stieg ich aus und öffnete die Motorhaube. Mir kam viel Rauch entgegen, dem ich schnell auswich um ihn nicht einzuatmen, und ich blickte verzweifelt hinein. In einem Notfall hatte ich doch alle wichtigen Handynummern eingespeichert, erinnerte ich mich und zog mein Handy aus der Tasche. Ich guckte unter Kontakten und fand eine Nummer mit dem Namen „Lucien's Mechanik“.
Am
anderem Ende der Leitung meldete sich ein junger Mann. Ich beschrieb
ihm meine Lage und er sagte, dass gleich jemand da sei. So lehnte ich
mich gegen den Jeep und genoss die Sonne.
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