SCARLETT
Am selben Abend, noch bevor ich schlafen ging, rief ich meine Eltern an und versicherte ihnen das es mir gut ginge. Danach rief ich Vanessa an. „Endlich meldest du dich mal! Ich hab die ganze Zeit die Nachrichten verfolgt, nicht das dein Flugzeug doch abgestürzt ist“, meldete sie sich witzelnd am anderem Ende der Leitung. „Ja, ist ja gut. Mir geht es auch gut, danke der Nachfrage“, witzelte ich zurück und fuhr fort: „Ich hatte Heute eine Autopanne. Und ich habe jemanden kennengelernt“, „Wirklich? So schnell? Ich will auch so schnell Freunde finden wie du“, quängelte sie. „Egal, erzähl mir alles!“, sagte sie quietschend und ich fuhr fort: „Er ist Mechaniker, 19 Jahre alt uns ziemlich nett. Er hat vorgeschlagen mir morgen die Umgebung ein bisschen zu zeigen.“
„Ich freu mich für dich, du ich muss auflegen, wenn es was neues gibt meldest du dich!“, „Tu ich, bye“, sagte ich und legte auf. Danach legte ich mich ins Bett und dachte über Nico nach.
Er ist nett und scheint anständig. Solchen Menschen begegnet man selten. Oder ob er sich nur verstellt? Egal, ich werde es morgen herausfinden. Aber er erscheint ja ganz sympatisch.
Am selben Abend, noch bevor ich schlafen ging, rief ich meine Eltern an und versicherte ihnen das es mir gut ginge. Danach rief ich Vanessa an. „Endlich meldest du dich mal! Ich hab die ganze Zeit die Nachrichten verfolgt, nicht das dein Flugzeug doch abgestürzt ist“, meldete sie sich witzelnd am anderem Ende der Leitung. „Ja, ist ja gut. Mir geht es auch gut, danke der Nachfrage“, witzelte ich zurück und fuhr fort: „Ich hatte Heute eine Autopanne. Und ich habe jemanden kennengelernt“, „Wirklich? So schnell? Ich will auch so schnell Freunde finden wie du“, quängelte sie. „Egal, erzähl mir alles!“, sagte sie quietschend und ich fuhr fort: „Er ist Mechaniker, 19 Jahre alt uns ziemlich nett. Er hat vorgeschlagen mir morgen die Umgebung ein bisschen zu zeigen.“
„Ich freu mich für dich, du ich muss auflegen, wenn es was neues gibt meldest du dich!“, „Tu ich, bye“, sagte ich und legte auf. Danach legte ich mich ins Bett und dachte über Nico nach.
Er ist nett und scheint anständig. Solchen Menschen begegnet man selten. Oder ob er sich nur verstellt? Egal, ich werde es morgen herausfinden. Aber er erscheint ja ganz sympatisch.
Am nächsten Morgen schlief ich bis 12 Uhr aus, stand
dann auf und machte mich fertig. Nachdem ich etwas gegessen hatte,
war es schon 13 Uhr und ich hörte ein Auto vor der Tür parken. Ich
schnappte meine Sachen und ging nach draußen. Vor mir stand ein
Mercedes und Nico lächelte mich aus dem inneren an. Er stieg aus,
begleitete mich auf die andere Seite und hielt mir wie ein Gentleman
die Autotür auf. Nachdem ich mich hingesetzt hatte, und er auch
neben mir Platz genommen hatte, sagte ich mit einer Engelsstimme:
„Hey, und Danke fürs Abholen.“
„Kein Ding“, sagte er und fuhr los. „Gut geschlafen?“, fragte er mich und ich nickte, auch wenn ich nicht wusste ob er es sah, denn er schien sehr auf die Straße fixiert zu sein. „Wo fahren wir hin?“, fragte ich 10 Minuten später um diese lähmende Stille zu unterbrechen. „Ist eine Überraschung“, sagte er und zwinkerte mir zu. Nun begann ich zu lachen. Diese Stimmung ist einfach lächerlich. Ich fühlte mich bei fremden Menschen eigentlich nicht sehr wohl, und war auch sehr verschlossen, jedoch hatte ich bei ihm das Gefühl, ihm alles sagen zu können. So ergab es sich dann, dass wir die nächsten zwanzig Minuten lachten, redeten und uns dabei besser kennenlernten. Dann hielt er an einem Platz an und wir stiegen aus. Vor uns war eine große wunderschöne Landschaft. Wie eine richtige Safari. „Es ist wunderschön“, murmelte ich. Er nickte und starrte in die Ferne.
„Kein Ding“, sagte er und fuhr los. „Gut geschlafen?“, fragte er mich und ich nickte, auch wenn ich nicht wusste ob er es sah, denn er schien sehr auf die Straße fixiert zu sein. „Wo fahren wir hin?“, fragte ich 10 Minuten später um diese lähmende Stille zu unterbrechen. „Ist eine Überraschung“, sagte er und zwinkerte mir zu. Nun begann ich zu lachen. Diese Stimmung ist einfach lächerlich. Ich fühlte mich bei fremden Menschen eigentlich nicht sehr wohl, und war auch sehr verschlossen, jedoch hatte ich bei ihm das Gefühl, ihm alles sagen zu können. So ergab es sich dann, dass wir die nächsten zwanzig Minuten lachten, redeten und uns dabei besser kennenlernten. Dann hielt er an einem Platz an und wir stiegen aus. Vor uns war eine große wunderschöne Landschaft. Wie eine richtige Safari. „Es ist wunderschön“, murmelte ich. Er nickte und starrte in die Ferne.
Plötzlich sah ich eine komische Bewegung ein paar Meter
vor uns. Ich lief dort hin und erblickte eine Gazelle. Sie steckte
mit ihrem Hinterbein in einer Bärenfalle.
Schnell lief ich zurück zum Jeep, Nico fragte mich was
los sei und ich schilderte ihm die Lage. „Verdammt! Ich hab das
Betäubungsgewehr nicht dabei! Ich muss Laura anrufen, sie muss
herkommen“, sagte ich hastig und wählte ihre Nummer. Nicos Blick
ging von mir zur Gazelle, dann starrte er teilnahmslos in die Ferne.
Ich erklärte Laura was hier los war und sie kam fünf Minuten später mit ein paar Männern. Diese betäubten die Gazelle, holten sie aus der Bärenfalle und verbanden ihre Wunde. Danach brachten sie sie in die Pension, um ihre Wunde genauer untersuchen zu können.
Ich erklärte Laura was hier los war und sie kam fünf Minuten später mit ein paar Männern. Diese betäubten die Gazelle, holten sie aus der Bärenfalle und verbanden ihre Wunde. Danach brachten sie sie in die Pension, um ihre Wunde genauer untersuchen zu können.
Ich ging zu Nico und versuchte seinen Blick aufzufangen,
dieser war jedoch starr von mir weg gerichtet. „Ist alles klar?“,
fragte ich ihn. Er sah etwas mitgenommen aus. „Jaja. Ich glaub ich
sollte dich nach Hause fahren“, meinte er, stieg ins Auto und
wartete bis ich neben ihm Platz nahm. „Oh, ich hab was vergessen.
Dein Jeep ist wieder ganz. Ich bringe dich zu ihm, damit du mit ihm
nach Hause fährst. Ich fahre vor, nicht das du dich verfährst“,
sagte er mit ernster Mine. Ich nickte nur und es blieb den Rest der
Fahrt still. Nachdem ich in meinen Jeep umgestiegen bin, fuhr Nico
vor und ich ihm nach.
Als ich schließlich den Jeep vorm Bungalow geparkt
hatte, winkte ich Nico zum Abschied und ging etwas essen. Danach
machte ich mich fertig und schlief an diesem Abend wie ein Stein.
Ich schlief bis 13 Uhr aus und ja, ich bin ein extremer
Langschläfer. Nachdem ich mich fertig gemacht, etwas gegessen und
Vani auf den neusten Stand gebracht hatte, rief mich Nico um ca.
14:45 Uhr an und fragte mich, ob ich Zeit für ihn hätte und das er
mich gleich abholen würde. Ich konnte also nicht widersprechen, nahm
meine Sachen und ging schon mal raus. Ich wusste ja nicht wann genau
er kommen würde. Also lehnte ich mich gegen den Jeep und wartete.
Ich schloss die Augen um ein bisschen zu entspannen, doch eine
vertraute Stimme holte mich aus meiner Entspannung. „Deine Eltern
haben also nicht gelogen“, sagte die Person und ich zuckte
zusammen. Ich öffnete meine Augen und sah Leon vor mir stehen. Im
ersten Moment dachte ich, dass ich halluzinieren würde, doch als er
weiter sprach bemerkte ich, dass ich in der Realität war. „Du
machst einfach mit mir Schluss, mit dem Kerl, der dich zwei Jahre
lang verehrt und lässt ihn einfach am letzten Schultag sitzen, um
dann zwei Tage später nach Asien zu fliegen? Anscheinend hast du
deinen Eltern nicht erzähl das wir getrennt sind, denn sie haben mir
sofort gesagt wo du bist“, sagte er mit einem siegerischem Grinsen.
„Was willst du hier? Hab ich mich nicht deutlich genug
ausgedrückt?“, fuhr ich ihn an. „Ich will dich. Nach wie vor.
Ich liebe dich und ich werde dich auch bekommen“, es klang schon
fast wie eine Drohung. „Aber du bekommst mich nicht. Und jetzt
verschwinde!“, zischte ich ihn an und wollte zum Haus gehen, um ihn
nicht mehr anschauen zu müssen, jedoch packte er meine Handgelenke
und knallte diese gegen den Jeep. Ich war bewegungsunfähig,
versuchte mich jedoch unter seinem Griff zu winden. Er war mir nur
ca. zwei Zentimeter von meinem Gesicht entfernt und flüsterte mir
ins Ohr: „Du gehörst mir! Und das weißt du genau!“
Ich bekam Panik, wusste nicht genau zu was Leon alles
fähig war. Er war stark. Viel stärker als ich. Ich versuchte mich
mehr zu winden, und schrie, in der Hoffnung, dass mich jemand hören
würde. Aber Ich war in einer Sackgasse, wer sollte mich schon hören?
Leon versuchte meinen Schrei zu dämpfen, in dem er seine Lippen auf
meine drückte, wodurch ich noch mehr Panik bekam und versuchte mich
zu befreien, jedoch vergeblichst...
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